Introducing „VISIONARIUM präsentiert:“

Die Ausschreibung:

Manchmal erreichen die VISIONARIUM-Redaktion Manuskripte, die wir spannend finden, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht ins Konzept unseres Magazins passen. Doch wir lieben Geschichten – und wollen all jenen dabei helfen, das Licht der Welt zu erblicken, die für eine reguläre Ausgabe zu kurz oder zu lang sind oder nicht zum Thema passen. Darüber hinaus wollen wir gerne auch jungen Autoren die Möglichkeit bieten, sich ihre ersten literarischen Sporen zu verdienen!

Aus diesem Grund wird es zusätzlich zu den jährlich erscheinenden drei Ausgaben (und dem einen oder anderen VISIONARIUM-Sonderheft) eine neue, unregelmäßig publizierte Reihe namens „VISIONARIUM präsentiert:“ geben … und wir laden Euch alle ein, uns Eure Texte dafür zu schicken! Die besten werden im November 2014 als E-Book und im Print veröffentlicht.

Die Anforderungen:

Motto: VISIONARIUM präsentiert: Abyssos. Geschichten aus dem Abgrund. Das kann sich auf alle möglichen äußeren und inneren Abgründe beziehen: eine Bergschlucht, die Tiefsee, die Psyche, die Unterwelt, Abaddon, allgemeines Verderben und Untergang … Es sollten (zumindest in deutscher Sprache) bisher unveröffentlichte Geschichten sein; danach (ab Mai 2015) dürfen sie weiter verwendet werden. Du trittst VISIONARIUM die Rechte für eine einmalige Veröffentlichung ab, behältst sie ansonsten jedoch.

Genre: Wir suchen Texte aus dem Gebiet der dunklen Phantastik (Horror, Mystery, Bizarro, Urban Fantasy, Dark Fiction, Steampunk, Noir, SF und New Weird). Lyrik ist erlaubt.

Einsendeschluß: 20. September 2014

Länge: Alles im Rahmen von etwa 4000 bis 60.000 Zeichen / 600 bis 10.2000 Wörtern

Procedere:

  1. Bitte keine extravaganten Formatierungen, kompliziertes Layout, verspielte Schriftarten o. Ä.! Sendet Euren Text bitte in normaler Schriftgröße und in Schwarz auf weißem Grund. Manuskripteinsendungen, in denen es vor grammatikalischen und orthographischen Fehlern wimmelt, prüfen wir nicht weiter.
  2. Einsenden via E-Mail an visionarium@gmx.at
  3. Die Jury (bestehend aus Dr. Nachtstrom, Bernhard Reicher, Juliane Ehgartner und Alexander Dolezal) wählt bis zum 5. Oktober die besten Einsendungen aus.
  4. Die Gewinner werden persönlich benachrichtigt und sowohl auf der Homepage von VISIONARIUM und auf Facebook bekannt gegeben.

Apophänie at work

Die Fähigkeit, in Dingen und Mustern (wie Wolkenformen, Baumrinden, akustischem Rauschen u. Ä.) vermeintliche Gesichter und vertraute Wesen oder Gegenstände zu erkennen, bezeichnet man als Pareidolie. Wird daraus das Ableiten sinnvoller Bedeutungen im Sinn von Mitteilungen und dem Sehen von Verbindungen, begleitet von der „besonderen Empfindung einer abnormen Bedeutsamkeit“, spricht man von einer Apophänie. Diese Erfahrung steht mitunter mit Wahrnehmungsverzerrungen im Zusammenhang, die bei Psychosen auftreten.

Wie sollen wir es also werten, wenn eine VISIONARIUM-Leserin am Strand liegt und ihr beim Lesen von Ausgabe 2 vor Entsetzen richtiggehend die Haare zu Berge stehen und sie kurz darauf ein Hölzchen in ihrer unmittelbaren Nähe findet, das ihr inneres Empfinden exakt widerspiegelt?

Schreiendes Hölzchen

Zufall? Synchronizität? Beginnender Wahnsinn? In jedem Fall: A job well done. Danke an unsere aufmerksame Leserin! Das Hölzchen kommt definitiv in unsere Hall of Fame.